Die Kirche und das Handwerk

Liebe Gemeindebriefleser, einen nennenswerten Bürger und Handwerker, ein Drechsler von Beruf, in Sachen Kirchenverschönerung hat es in Münchsteinach im 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts gegeben. Von dessen Schaffen will ich diesmal berichten. Angeregt vom Neustädter Streiflicht (30. Jg. 2006), wo der ehemalige Pfarrer von Gutenstetten, Dr. Italo Bacigalupo, tiefgreifend die Geschicke des Handwerkers in Münchsteinach recherchiert und einem großen Leserkreis zugänglich gemacht hat.

Da in der Kirchengemeinde Münchsteinach wahrscheinlich die wenigsten die Neustädter Streiflichter lesen, so möchte ich dies den Gemeindebrieflesern, die es ja am meisten angeht, auch in geraffter Form wissen lassen.

Zwei Drechsler-Generationen lassen sich in den Kirchenrechnungen verfolgen. Am aktivsten im 18. Jahrhundert und noch ins 19. hinein war Joh. Balthasar Hasselbacher, geboren 1754. Sein Vater, Johann Georg, war auch schon als Drechslermeister im Ort und in der Kirche tätig. Von 1734 – 1762 sind Ausgaben an ihn verzeichnet. Er ist 64-jährig verstorben, anno 1774. Joh. Balthasar, jetzt als 20-Jähriger, führt die Arbeit seines Vaters fort, ja er begann sich in die Kirchenverschönerung aktiv einzubringen.

Seine erste größere Arbeit war ein Vortragekreuz von 1774, wie nachf. Abb. zeigt. Jetzt nicht mehr im Gebrauch, ist aber in der Kirche noch vorhanden. Sein Wirken kann man dann in all den Jahren bis 1815/16 in den Gotteshausrechnungen nachverfolgen.

Vortragekreutz 1774

Schon 1772 sind 32 Kreuzer für 3 ½- tägige Handlangerarbeit bei Orgel- Reparatur eingetragen. 1776 für Schreinerarbeiten an der neuen Kanzel 4 Gulden, eine größere Arbeit. 1779 waren die 3 Totenbahren auszubessern. 1780 verheiratete er sich und durfte ab da sich Drechslermeister nennen.

Im gleichen Jahr waren die Blasbälge der Orgel zu leimen, zu binden und zu beledern, 1 Gulden 24 Kreuzer waren der Lohn. Gleichzeitig zahlte er 12 Kreuzer für einige alte Bretter, die bei der alten Kanzel abgefallen waren. Seilwalzen auf den Kirchturm zu fertigen oder Walzen und Flaschen an die Kirchenuhr zu machen, waren weitere Arbeiten, für die er zuständig war.

Joh. Balthasar Hasselbacher war aber außer im Ort auch auswärts künstlerisch tätig. In Hanbach gab es damals eine Gönnerin, die der Kirche in Stübach einige Stiftungen vermachte. Der Drechsler aus Münchsteinach bekam auch dort Handwerkliches in Auftrag. Die Gönnerin aus Hanbach ließ von ihm 1785 ein Vortragekreuz fertigen, ein Altarkreuz 1791. Des weiteren einen hölzernen Taufstein 1785, wie nebenstehende Abb. zeigt, mit künstlerisch gestaltetem Deckel. Solcher soll auch einmal den Taufstein unserer Klosterkirche bedeckt haben. (Ist verloren gegangen, kann man lesen.)

Vortragekreutz 1785/1791

Zum Taufstein von 1785: Dieser hatte seine Dienste anscheinend bis zu einer gründlichen Renovierung der Stübacher Kirche um die Jahre um 1888 getan, das Hasselbacherische Kunstwerk mit seiner aufwendigen Abdeckung gefiel nicht mehr, es wurde auf den Dachboden verbannt, der ursprüngliche Taufstein von 1574 kam wieder zu Ehren.

Hätte es nicht eine kleine luth. Filialkirche in Oberfranken gegeben, das Kunstwerk des Drechslers aus Münchsteinach wäre für alle Zeiten verloren. Dorthin wurde es 1965 von Stübach nach Allendorf (Kreis Kulmbach) verkauft und ziert heute noch die dortige Kirche.

Taufstein 1785

P.S: Joh. Balthasar Hasselbacher mit Familie hat in der Neustädter Str. 55 gelebt, später im Torhaus Nr. 76. Er ist am 24. Februar 1820, 68-jährig, verstorben. Seine kreative Arbeit lebt in dem alten Vortragekreuz in unserer Kirche und im Taufstein mit seiner künstlerischen Abdeckung in Allendorf weiter.

Alle Angaben aus dem Stübacher Kirchenarchiv sind mit freundlicher Genehmigung von Pfr. Italo Bacigalupo aus dem Streiflicht (Jg. 30/2006) entnommen, desgleichen alle Bilder.

Konrad Zeilinger

















Georg Kreller Tagebuch, geschrieben von 1853-1903:

Neben dem im letzten Gemeindebrief beschriebenen Drechsler Joh. Hasselbacher hat sich hundert Jahre später ein weiterer Gemeindebürger selbst durch seine Tagebuchaufzeichnungen in Erinnerung behalten und dabei niedergeschrieben, wie man von 150 Jahren im Dorf und Umgebung gearbeitet, gelebt und gewirtschaftet hat.

Tagebuch Georg Kreller 1853-1903

Georg Kreller, 1831 geboren, gestorben 1907. Geschrieben von 1853 bis 1903. In dieser Zeit brachte er es auf eintausendzehn DIN A5 engbeschriebene Seiten. Fast wären diese Aufzeichnungen auf dem Müll gelandet, hätte es nicht bei Dachbodenaufräumen um 1960 eine aufmerksame Helferin gegeben, die dieses tausend Seiten dicke Buch gerettet hätte. Es war schon auf dem Ochsenwagen aufgeladen, mit vielen anderen Dingen, für den Abtransport in den „tiefen Graben“ (frühere Müllhalde in Münchsteinach). Dort schlummern viele Gerätschaften (lt. Zeitzeugen) und manches wäre sicher noch auf dem Ochsenwagen gewesen, was der Autor in seiner Lebenszeit gesammelt und festgehalten hat, was heute in unserem Archiv, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde.

Georg Kreller, ein vielseitiger Ökonom, nach seinen Aufzeichnungen ein sehr aktiver Hopfenerzeuger. Er war ständig informiert, was der Hopfen kostet, wie er auf dem Feld steht, gut wachsend, schlecht fortkommend, oder von Krankheiten befallen. Hat auch sonst intensive Landwirtschaft betrieben mit seinem Ochsengespann. Sehr oft Dung gefahren, während der jährlichen Vegetation, hauptsächlich in den Daxgraben und in die Haard. Auch bei den Leuten die keinen Anspann hatten, geackert, geeggt, angerand, abgerand, wie er sich immer ausdrückt. Auch sonstige Dienstleistungen mit seinem Ochsengespann. Ein Beispiel, wie er einmal schreibt. Mit meinem Ochsen früh halb sechs Uhr nach Stübach Schreinzeug geholt, nach Baudenbach den Kammerwagen geladen, nach Münchsteinach zu Schenkel gefahren. Bis Nachmittag drei Uhr mit meinem Ochsen unterwegs. Der Bräutigam Schenkel hat den Fuhrlohn im nächsten Jahr mit einem Tag Erdäpfel raushacken abgearbeitet.

Hat außer Weizen, Korn, Hafer, Erdäpfel, Rangers auch Lein, Flachs, Hanf, Erbsen und Linsen angebaut. Das Kraut hat er sich in Krautostheim geholt und auch seine Mitbürger mitversorgt.

Ein Erntebeispiel von 1867 Am 29. Juli Korn geschnitten und Flachs gerupft, am 8. August Weizen heimgefahren und Flachs gerupft. (Er wurde mit Wurzeln aus dem Boden gezogen, gerupft.) Am nächsten Tag Samklee abgegrast im Schleifwegacker. Am 21. Erbsen, Linsen und Habern heim. Im September den 21. fertig mit Hopfen blatten, kostet 70 Gulden der Ztr. am 27. verkauft. Zwei bis drei Hopfenblatter waren alljährlich als Helfer auf dem Krellerhof. 60 Pfennige war der Tageslohn. Am 14. Oktober die Belzbirnen im Roßberg und Sandgrube herab, am 15. die Birnen zusammen gedreht in der Agelmühle.

Die Heu und Grummeternte war auch eine größere Herausforderung damals an die Landwirte, vor allem das Grasmähen. Georg Kreller schreibt zwar immer, dass er die Wiese sowieso gemäht hat, wie das vonstatten ging, lässt er aus. Im vorletzten Jahrhundert, in seiner Zeit, gab es keine Grasmähmaschine, Einspann hätte er ja gehabt. Es war mühevolle Handarbeit mit Sense. Früh bevor die Sonne das Land beschien, war Aufbruch angesagt. Mehrere Personen mit geschärfter Sense rückten aus in Richtung Wiese. Eine Schmiederechnung von 1 885 sagt: Vierzig mal Sense gedengelt, eine ausgedengelt, macht 2 Mark 50. Dabei kam die Sense erst zum Fachmann, wenn sie nach öfterem Gebrauch und eigenem Dengeln wirklich wieder eine Schäfte nötig hatte.

Zurück zu seinen ersten Eintragungen ab 1853. In den ersten Jahren hat er nur seine Einkäufe an Holz, Eichen, Föhren, Fichten, Fichtenstangen (Hopfenstangen) und was er dafür bezahlte aufgeschrieben. Er war nicht nur Landwirt, auch Wagnerarbeiten gehörten zu seinem Tagesablauf. Das Wagnerauge war soeben beim Holzeinkauf immer dabei. Z. B. 1856 für Georg Hufnagel eine neue Schubkarre gemacht kosten 1 Gulden und 30 Kreuzer. Er hat 2 Tage schneiden, 1 Tag Hopfenblatten, ½ Tag Erdäpfel heraus getan und eine Woche Hopfenreiten helfen. 1863 kostete eine Schubkarre, ohne Rad 3 Gulden 15 Kreuzer. Schubkarren für kleine Leute, ohne Einspann, die ihre Schuld mit Hilfsarbeiten das Jahr über bezahlten.

Noch ein Wort zum gegenwärtigen Wetter: Georg Kreller hat 1862 am 8. März Hafer gesät, das Gleiche 1863 am 1. März. Der vorige Dezember mild, kaum Schnee, auch keine Kälte mehr, schreibt er. 1862 im April sind alle Bäume in der Blühte, es kam Kälte, dass man glaubt die Blühte ist erfroren, doch es gibt genug Obst, Äpfel, Birnen und sehr viele Zwetschgen. Immer trocken, die Feldfrüchte, das Heu ist am 24. Juni alles daheim. Am 20. August Grummet und Habern daheim, Hopfenblatten war alles in vier Wochen vergessen.

Eine Parallele zum Januar-Wetter von damals zu heute. Ob der Sommer auch so wird, das ist die Frage. Georg Kreller war z. T. auch Kirchenrat, Gemeinderat, Delegierter, im landwirtschaftlichen Leseverein Vorstand, zeitweise Armenpfleger, dadurch immer am Puls des Dorfgeschehens. Hätte er nicht bloß immer im Telegrammstiel geschrieben, man könnte mehr über die pulsierende Dorfgeschichte vor 150 Jahren herauslesen.

Wie es 1864 mit dem Winterwetter bestellt ist und in den folgenden Jahren sich alles zugetragen hat, darüber im nächsten Gemeindebrief.

Eine Passage vorab: Um 1860 hat sich der Gesangverein gebildet. Vorstand. Joh. Christoph Freischlag, Kassier Georg Wagner, der Suffner die Batterretter des Gesellschaftsverein gemacht. Hetzel Schreinermeister in Stübach, gerahmt. Am 30. Januar wurde Batterretter mit Musik eingeweiht und am 31 . die Rede des Suffner gehalten.

Wer kann hier aufklären???

Fortsetzung Georg Kreller Tagebuch, geschrieben von 1853-1903:

1864 Anfang Januar: starke Kälte, ohne Schnee. Der Volland verkaufte seinen Rangen mit den daraufstehenden Holz an Kerschbaum Kleinsteinach für 1000 Gulden. Kerschbaum hielt gleich am 11. Januar Strich, 185 Bäume mussten die Kaufsumme erträglicher machen.

Am 22. Januar hat sich der Männergesangverein gebildet, am 6. Februar ist dazu die Genehmigung vom Bezirksamt gekommen, so Georg Kreller. Die Sangesbrüder geben ihr Gründungsjahr mit 1862 an, genaue Protokolle sind abhanden gekommen. Dies wird auch so gewesen sein: Bei Vereinsgründungen gehen ja meist längere Gespräche voraus und auch die Vereins- Aktivitäten laufen schon Probe, vor den offiziellen Antrag für die Genehmigung.

Ein Beispiel aus den Gemeindeakten:

Im Dezember 1893 wurde der Verein Eintracht in Münchsteinach gegründet, aber erst im November 1894 die Genehmigung eingeholt. Bemerkung der Behörde: Warum erst jetzt, wenn der Verein schon ein Jahr besteht.

Im Januar 1865 haben sich die Landwirte zu einem Leseverein zusammen geschlossen, Bücher und lesen kostet nichts, so die Devise. Hier ging es vorwiegend um landwirtschaftliche Aufklärung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Im gleichen Jahr, am 27. Juni, hat sich bei Mex ein Schützenverein gebildet, der bis 1939 bestand, aber erst im August 1930 ein Gesuch zum Bau einer Schießstands in tiefen Graben stellte. 1934 bekam er 20 Mark Zuschuss für ein Kleinkaliber Gewehr, weil das ihre die SA übernahm (so in den Gemeindeakten).

Schützenvereine ruhten während des Krieges, 1945 wurden sie von der Besatzungsmacht verboten. Erst 1950 haben sie sich wieder aktiviert mit Luftdruckwaffen, Feuerwaffen mussten noch warten. In Münchsteinach fanden sich scheinbar keine Anhänger mehr für diesen Sport. Nur zwei Aktivitäten beschreibt Georg Kreller von den Schützen nach ihrer Gründung. Im gleichen Jahr am 29. Oktober hatten sie ihren ersten Schützenball bei Mex mit Strohschießen. 1866 am 30. Januar wurde der Schulgehilfe von den Schützen verabschiedet. Scheinbar war auch er ein Schützensportler.

Der Ortsleseverein war auch ein Lieblingskind von Georg Kreller Vorlesungen bei Freischlag über Kultur der Obstbäume, ein Vortrag über das richtige Setzen der Bäume, oder Lesestunde vom Okolieren (veredeln), natürlich auch über Hopfenbau und Landwirtschaft.

Bei einem Rückblick am 26.12.1889 heißt es: Der Leseverein wurde 1865 gegründet, am 2. 2.1866 wurde ich als Vorstand gewählt, also 21 Jahre und 8 Jahre als Kulturvorsitzender.

Zurück zu seinen Wetteraufzeichnungen, die einen großen Raum in all seinen Schreibjahren einnehmen. Am 8.04.1865 vermerkt Georg Kreller: heute hat es so stark geregnet, dass das Wasser bis an die Haustüre ging. Oft schreibt er von sehr großen Wasser, sehr stark geregnet, alles überschwemmt, oft bei Heu und Grummeternte, klagt er, dass das Wasser Heu mit fort genommen hat.

1882 unter dem 23. November: seit 15. des Monats großer Schnee, heute Regen, Hochwasser im Hof, seit vielen Jahren nicht mehr so groß, am 26. immer noch. Ende Dezember schon wieder, noch 2 Zoll und es wäre ins Haus gelaufen. 1883 am 1. Januar den ganzen Tag Regen, wieder in den Hof gelaufen. In der Pfalz große Schäden, Friesland bereits unter Wasser, 500 Gebäude weggerissen. In den Kirchenpredigten wird an Überschwemmungsopfern am Rhein gedacht, dass die Zuchtrute nicht bloß diese, sondern alle, auch uns, hätte treffen können. Über 2000 Menschen obdachlos, Vieh und Mobiliar weggeschwemmt und umgekommen. Dringende Hilfe ist erforderlich, eine Spendensammlung in Münchsteinach lässt 30 Mark zusammen kommen.

1889 im Januar/Februar: sehr kalt mit viel Schnee, der Bahnverkehr ist eingestellt. Im Juni gleichen Jahres hat es den ganzen Monat nur geregnet. 1890 berichtet er von extremen Hochwasser, wo es im ganzen Haus und Tenne, die neue Stube, Küche, Scheune, vorn im Keller, hinten im Keller und im Stall, das Wasser sich breit machte.

1893 wäre das überflüssige Nass aus den Vorjahren notwendig gebraucht worden. Georg Kreller beschreibt das Jahr wie folgt: In diesem Frühjahr bis heute den 26. Juni kein Regen, nur ein Viertel Heu von dem Gewöhnlichen, Klee und Gras zum Teil abgebrannt, die Leute gehen in den Wald, um Haide zu rupfen für das Vieh. Dieses wird notgeschlachtet, das Pfund Fleisch kostet 15/20 bis 25 Pfennige. Futterkäufe aus Passau nach Neustadt werden erwogen.

Am 18. Mai: endlich Gewitter und Regen. Trotzdem ist die Futternot noch groß, das halbe Vieh wird zu Schleuderpreisen verkauft. Das Korn wird für Futter abgemäht. Die Futternot ist so groß, dass sogar der Pfarrer in der Kirche ein Bittgebet spricht.

Am 20. Juni: endlich weiterer Regen mit Gewitter, mehrere Tage, alles atmet auf. Doch nach so langer Trockenzeit erholt sich die Natur nur zögerlich, die Futternot bleibt. Am 6. Juli kommt ein Wagon Stroh an, im Dezember ein weiterer aus Ungarn.

Ich selber kann mich auch an ein solches trockenes Jahr erinnern: 1947. Damals ging es ebenso, die Landwirte bettelten um Heu in Ober- und Niederbayern, und im Allgäu.

Der Tagebuchschreiber macht sich die Mühe und widmet dem Missjahr 1893 extra zwei Seiten in seinem Buch, das er so überschreibt: Ich Georg Kreller schreibe dieses Buch

Gerne hätte ich seine Zeilen original übersetzt und der breiten Leserschaft wissen lassen, wie er die Not gesehen hat, damals. Leider ist es mir nicht mehr möglich. Das Buch wurde inzwischen bei mir abgeholt, mit der Befürchtung, es könnte Schaden nehmen. Veranlassung war die Heimatversammlung am 28. März.

Zum Glück habe ich im vergangenem Januar/ Februar das Buch Blatt für Blatt durchgelesen und Wichtiges notiert, so kann doch manches Geschichtliche durch Georg Krellers Aufzeichnungen, ergänzt werden.

Er hat noch einige Ereignisse in seinen letzten Schreiberjahren festgehalten, z.B.wie der erste Arzt in Münchsteinach aufgezogen ist, oder wie die erste Poststelle im Dorf entstand. Solches lässt sich auch an anderer Stelle für die Dorfgeschichte hernehmen.

Das Kapitel „Kreller Buch“ wird hiermit abgeschlossen.

Meine diesbezüglichen Notizen landen einmal im Gemeindearchiv für spätere Neugierige.

Konrad Zeilinger